In Städten sind Gärten nicht selten das letzte Refugium für viele wildlebende Tierarten. Durch die immer stärker werdende Bebauung zu Lasten von naturbelassenen Gärten werden jedoch auch diese Refugien immer seltener: Viele Vögel, die unter Dächern nisten, verlieren beispielsweise diese Nistplätze und werden so vertrieben. Die Folge ist ein immer weiter sinkender Artenreichtum in den Gärten.
Jeder Besitzer eines Gartens kann jedoch einen Beitrag für den Artenschutz in der Stadt liefern, indem er der Tierwelt Raum zum Leben, zur Ernährung und Fortpflanzung bietet.
Dem Igel, der unter einem Mangel an Überwinterungsplätzen leidet, kann mit so genannten Igelkuppeln geholfen werden. Wer einen Hummelkasten in seinem Garten anbringt, tut nicht nur den Hummeln, sondern auch den Pflanzen etwas gutes - Hummeln sind nötig für die Bestäubung vieler Pflanzen.
Auch der Bedarf an dem allseits bekannten Vogelhaus kann, je nach Typ, den verschiedensten Vogelarten Unterkunft bieten, steigt stetig.. Selbst Fledermäuse profitieren von einer speziellen Fledermaushöhle. Auch Futterhäuser für Vögel werden immer begehrter, nicht zuletzt, da sie sich hervorragend zur Beobachtung der heimischen Tierwelt eignen. An den Einrichtungen werden also sowohl Tierfreunde wegen der Beobachtungsmöglichkeiten als auch Gärtner zur Förderung von Nützlingen Gefallen finden.
Der Nistkastenexperte beschreibt viele Möglichkeiten, dem Artenschutz seinen Beitrag zu erweisen, von Bau und Materialauswahl eines Vogelhauses über die Einrichtung einer Igelkuppel und die Fütterung ihrer Bewohner bis hin zur richtigen Anbringung des jeweiligen Unterschlupfes.
Problemlösung bei Schädlingen
Neben der ausführlichen Information zu Nistkästen und ähnlichen Einrichtungen wird auch die Bekämpfung von Schädlingen im Garten behandelt. Wespen beispielsweise können eine ernsthafte Bedrohung für den Menschen darstellen und sind dabei erstaunlich einfach zu vertreiben. Aber auch dem Gemüseschädling Wühlmaus und dem Junikäfer kann effektiv zu Leibe gerückt werden, die Methoden dazu sind hier aufgezählt. Der Hobbygärtner kann also ohne größere Probleme die Tierwelt in seinem Garten so lenken, dass diesem nicht geschadet wird.
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