Im Frühjahr suchen viele Vögel einen Unterschlupf, um die Jungen großzuziehen. Immer mehr Menschen stellen darum in ihrem Garten einen Nistkasten auf. In einem Nistkasten siedeln sich aber nur bestimmte Vogelarten ein: Die Höhlenbrüter. Je nach dem wie groß man das Einflugloch macht, können auch verschiedene Vogelarten hinein(z.B. Bei 26mm Durchmesser Meisen, bei 32mm Kleiber und Gartenrotschwänze).Bevor man mit dem eigentlichen Bauen beginnt, muss ein Plan mit den einzelnen Holzbauteilen gezeichnet werden. Um ein solches Vogelhaus zu bauen benötigt man zuerst 2 cm dicke Bretter aus Fichten- oder Kiefernholz. Die spätere Innenseite des Häuschens sollte ungehobelt und grob/rau sein. So können die kleinen Vögel den Nistkasten verlassen, ohne dass ihnen der glatte Untergrund Schwierigkeiten macht. Damit der Nistkasten auch über die nächsten Winter hält, sollte man die Holzbauteile vorher mit einem Holzanstrich bestreichen. Dies macht den Nistkasten witterungsbeständig. Wenn die beiden Holzteile fertig getrocknet sind sollte man sie zu Recht schneiden, sodass danach alle sieben Holzteile für das Häuschen fertig sind (Boden, Decke, Rückwand, Vorderseite mit Einflugloch, 2x Seitenteile und Befestigungslatte). Danach sägt man sie gemäß dem Plan zu Recht. Nun zeichnet man das Einflugloch in der gewünschten Größe ein und schneidet es mit einer Stichsäge aus. Hat man dies alles gemacht, muss das Vogelhaus nur noch zusammen geschraubt werden. Zu guter letzt muss man sich Gedanken über den richtigen Standort machen. Es darf dort nicht zu sonnig sein, sondern das Häuschen muss geschützt z.B. in der Nähe eines Baumes angebracht werden.
Hat man alle diese Dinge sorgfältig beachtet wird schon bald eine Vogelfamilie einziehen.